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Die VIA ALPINA ist kein Pilgerweg, sondern ein europäisches Projekt im Rahmen der Alpenkonvention. Der Rote Weg, der Hauptstrang der VIA ALPINA , führt auf 161 Etappen von Triest nach Monaco und lässt dabei keinen der acht Alpenstaaten aus. Er überquert dabei mehrmals den Alpenhauptkamm und berührt zahlreiche Schutzgebiete. Nach den Julischen Alpen wird der Karnische Hauptkamm der Länge nach überschritten, bevor es in Südtirol durch die Sextener und Pragser Dolomiten sowie die Rieserferner- gruppe geht. Im Bereich der Zillertaler Alpen wechselt man erstmals auf die Nordseite des Alpenhauptkamms, jenseits von Tuxer Voralpen und Inntal dann erstmals auch die nördlichen Kalkalpen. Dort nimmt die Route Kurs durch Karwendel, Wetterstein, Lechtaler und Allgäuer Alpen sowie Lechquellengebirge. Etwa in der Mitte des Alpenbogens wird ein ausholender Schlenker vollzogen: durch Rätikon und Silvretta, Sesvennagruppe, Grosina-Alpen und die Südseite der Bernina. Anschliessend begibt man sich für einige Zeit hauptsächlich in die Schweiz, macht in Südbünden sowie im Tessin Station und bewegt sich später im Bereich zwischen Wallis und Berner Oberland. Nach dem Intermezzo im Chablais sowie rund um den Mont Blanc werden via Aostatal die ausgedehnten Grajischen Alpen angepeilt. Einen Teil davon bildet die französische Vanoise, von wo sich der Weg südwärts Richtung Dauphiné und Queyras fortsetzt. Ganz im Süden stehen dann noch etliche Etappen in den Cottischen Alpen, den Seealpen und den Ligurischen Alpen bevor, ehe der rote Weg in Monaco die Mittelmeerküste erreicht.
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