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Kaum ist der Berggipfel erreicht und das Picknick aus dem Rucksack, segeln die Alpendohlen heran. Aufmerksam beobachten die vorwitzigen Krähenvögel mit dem gelben Schnabel und den korallenroten Läufern, was ihnen die Berggänger beim Essen vor die Füsse werfen. Wählerisch sind die knopfäugigen Gebirgsvögel nicht, sie verschmähen weder Käse noch Brot, Rosinen oder Nüsse. Auch um Bergrestaurants sind Alpendohlen regelmässig auf Futtersuche. Dort scheinen es ihnen Pommes frites besonders angetan zu haben. Natürlicherweise ernähern sich die gefiederten Berggesellen allerdings gesünder. Sie leben vor allem von Aas über Insekten. Im Herbst fressen sie Beeren und Früchte, und im Winter suchen die Schwarzröcke ihre Nahrung in tieferen Lagen und sind dann in Dörfern und Städten am Alpenrand – zum Beispiel in Thun, Luzern und Chur – anzutreffen. Dort, wo Dohlen oft sitzen, gedeihen speziell Flechten.
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